Der Druck in a Dentalautoklav ist ein entscheidender Faktor im Dampfsterilisationsprozess und sorgt in Verbindung mit der Temperatur für eine gründliche Instrumentensauberkeit.
Im verschlossenen Behälter eines Autoklaven ist Druck kein Selbstzweck, sondern vielmehr ein Mittel, um den Siedepunkt des Wassers und die Temperatur des Dampfes zu erhöhen. Unter normalen Bedingungen siedet Wasser bei einer niedrigeren Temperatur, aber durch Erhöhung des Drucks kann Wasser flüssig bleiben und höhere Temperaturen erreichen, wodurch überhitzter Dampf entsteht.
Um eine wirksame Sterilisation zu erreichen, ist eine spezielle Hochtemperatur-Dampfumgebung erforderlich. Typischerweise gibt es zwei Haupttemperaturzyklen, die jeweils einem bestimmten Druck entsprechen:
Niedrigerer Temperaturzyklus: Hierbei wird normalerweise eine relativ moderate Temperatureinstellung verwendet, die einem bestimmten mittleren Druckniveau entspricht. Dieser Zyklus wird typischerweise für Artikel verwendet, die extrem hohen Temperaturen nicht standhalten können.
Zyklus mit höherer Temperatur: Hierbei wird eine höhere Temperatureinstellung verwendet und daher ist ein höherer Druck erforderlich, um diese Temperatur aufrechtzuerhalten. Dieser Zyklus kann die Sterilisation in kürzerer Zeit abschließen und ist für die meisten zahnärztlichen Instrumente geeignet.
Der Druck sorgt dafür, dass Hochtemperaturdampf in verpackte Instrumente, sogar in die Spalten komplexer Strukturen, eindringen kann und so alle Mikroorganismen und Sporen abtötet. Bei unzureichendem Druck sinken Temperatur und Durchdringungskraft des Dampfes und der Sterilisationseffekt kann nicht gewährleistet werden.
Während des gesamten Sterilisationszyklus ist der Druck dynamisch:
Druckerhöhungsphase: Die Maschine beginnt zu heizen, Wasser wird in Dampf umgewandelt und der Druck steigt schnell an, bis er den voreingestellten Sterilisationsdruck erreicht.
Wartungsphase: Druck und Temperatur werden über einen bestimmten Zeitraum stabil auf den eingestellten Werten gehalten; Dies ist die eigentliche Sterilisationsphase.
Druckentlastungsphase: Nach Abschluss der Sterilisation wird der Druck langsam abgelassen, bis er sich mit dem äußeren Atmosphärendruck ausgleicht. Anschließend kann der Autoklav sicher geöffnet werden.
Spezielle Druckvorgänge: Einige moderne Dentalautoklaven nutzen auch Vakuum- oder Unterdrucktechnologie, um vor oder nach dem Dampfeintritt Luft aus der Kammer und Feuchtigkeit aus den Instrumenten zu entfernen. Dadurch kommt der Dampf besser mit allen Oberflächen in Kontakt und die Trocknungseffizienz wird verbessert.
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